spaleck-logoSpaleck spendet 2000 Euro für Kolibri

Wir danken dem Bocholter-Borkener Volksblatt und Fotograf Sven Betz für die Genehmigung Text und Bild des BBV-Artikels vom 01.12.2016 wiedergeben zu dürfen.

Bocholter Maschinenbauer unterstützt SKM-Projekt seit vielen Jahren zur Weihnachtszeit / Laufende Kosten werden gedeckt

Spaleck-Auszubildende Leona Schmeing überreicht den Scheck an SKM-Geschäftsführer Berthold Tenhonsel. Daneben stehen (von links) Christa Tewordt, Helga Betting, Berthold Schröder, Joke Ritte, Luis Hungerkamp, Manuel Voigt und Christiane Wiesner. Foto: Sven Betz

Spaleck-Auszubildende Leona Schmeing überreicht den Scheck an SKM-Geschäftsführer Berthold Tenhonsel. Daneben stehen (von links) Christa Tewordt, Helga Betting, Berthold Schröder, Joke Ritte, Luis Hungerkamp, Manuel Voigt und Christiane Wiesner. Foto: Sven Betz

Bocholt (csc). Anstatt ihren Kunden Geschenke zu machen, spendet die Firma Spaleck Oberflächentechnik jedes Jahr zur Weihnachtszeit 2000 Euro an das Projekt Kolibri des SKM. „Das machen wir schon seit fünf oder sechs Jahren so“, berichteten Helga Betting und Christa Tewordt von Spaleck. Zum ersten Mal hat gestern der neue SKM-Geschäftsführer Berthold Tenhonsel den Scheck der Firma entgegengenommen.

Seit 26 Jahren betreut der SKM mit seinem Projekt Kolibri Kinder suchtkranker Eltern aus dem Kreis Borken. Für den hauptsächlich durch Spenden finanzierten Verein ist die Firma Spaleck „ein verlässlicher Spender“, sagte Berthold Schröder, Vorsitzender des SKM. „Das ist schon gar kein Projekt mehr, sondern eher ein eigener kleiner Fachbereich“, so Schröder. Geleitet wird dieser „Fachbereich“ von Christiane Wiesner. Sie betreut im Jahr rund 30 bis 50 Kinder und Jugendliche. Ein wichtiger Teil der Betreuung sei die Suchtprävention, sodass die Kinder nicht selbst drogenabhängig werden. Ob sie längerfristig bei Kolibri bleiben oder nur einmal kommen, sei von Familie zu Familie verschieden, sagte sie.

Für die Kinder ist Kolibri ein zweites Zuhause, berichtete Tenhonsel. „Da läuft ganz viel über Gruppensolidarität. Die Kinder wissen, dass sie immer jemanden da haben. Das ist unglaublich viel wert“, sagte der neue Geschäftsführer.

Von der Spende werden laufende Kosten gedeckt. Tenhonsel: „Im Sozialbereich fängt das bei den Fahrtkosten an und geht bei den Material- und den Personalkosten weiter.“ Außerdem soll davon eine Übernachtungsfeier mit den Kindern finanziert werden, sagte Wiesner.