Allgemeine Artikel

Tätigkeitsbericht 2020

Ich möchte Sie einladen, sich auf den folgenden Seiten des Tätigkeitsberichtes 2020 in die detaillierten Berichte der einzelnen Fachdienste einzulesen.

Berthold Tenhonsel

Tätigkeitsbericht SKM-Bocholt 2020 (2,7 MByte pdf)

Lions-Club spendet an „Kolibri“ – 2222 Euro bekommt die Beratungsstelle des SKM, die Kinder suchtkranker Eltern betreut.

BBV vom 18.06.2021
Wir danken dem BBV, dass wir den Bericht hier übernehmen dürfen.

Berthold Tenhonsel (v. li.) nimmt den symbolischen Spendenscheck von Annette Hünting, Katja Bielefeld und Petra Gerards entgegen. Foto: Lions Club

Berthold Tenhonsel (v. li.) nimmt den symbolischen Spendenscheck von Annette Hünting, Katja Bielefeld und Petra Gerards entgegen. Foto: Lions Club

Bocholt (har) Eine Spende in Höhe von 2222 Euro hat der Lions Club Bocholt-Westfalia an die SKM-Beratungsstelle „Kolibri“ überreicht, die sich um Kinder suchtkranker Eltern kümmert. Eigentlich hatte der Lions Club im März 2020 einen Filmabend für einen guten Zweck veranstalten wollen. Wegen der Corona-Pandemie musste der Termin zwar abgesagt werden, trotzdem kamen 2222 Euro zusammen, weil unter anderem die Ticket-Käufer auf eine Rückzahlung verzichteten. Den Spendenscheck überreichte Petra Gerards, Pastpräsidentin des Lions Clubs, an Berthold Tenhonsel, Geschäftsführer des SKM (Katholischer Verein für soziale Dienste Bocholt). Tenhonsel habe sich sehr über die Spende gefreut, weil durch die Corona-Pandemie regelmäßige Spenden weggefallen seien, berichtet der Lions Club. Wegen der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen könne „Kolibri“ nun auch wieder Aktionen für die Kinder und Jugendlichen anbieten. Als Nächstes stehe ein Besuch im Phantasialand an.

Häusliche Gewalt gibt es überall – auch in Bocholt

BBV, Herbert Sekulla vom 08.05.2021
Wir danken dem BBV und Herbert Sekulla, dass wir den Bericht und Foto hier übernehmen dürfen.

Die Stadtverwaltung hat die Kampagne „Opfer häuslicher Gewalt haben ein Gesicht, auch in unserer Stadt!“ gestartet

Bocholt – Häusliche Gewalt ist bundesweit immer schon ein Thema gewesen. Auch Bocholt macht da keine Ausnahme. Gerade durch die Pandemie hat sie eher noch zugenommen. Die Technische Universität München hat dieses Problem in einer Studie untersucht.

„Rund drei Prozent der Frauen wurden in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt, 3,6 Prozent wurden von ihrem Partner vergewaltigt, in 6,5 Prozent der Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft“, so die Aussage der Studie. Deshalb hat die Stadtverwaltung eine Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet. Unter der Überschrift: „Opfer häuslicher Gewalt haben ein Gesicht, auch in unserer Stadt!“ machen Plakate und Posts in den Sozialen Medien ab diesem Wochenende auf das Problem aufmerksam und weisen auf Hilfsangebote für Betroffene hin, um Gewalt im häuslichen Umfeld in Bocholt zu bekämpfen.

Bürgermeister Thomas Kerkhoff (von links), Gleichstellungsbeauftragte Astrid Schupp, Stefan Friederich (Nähkasten) und Kerstin Schöttler (Grüne) stellen die Plakataktion gegen häusliche Gewalt vor.

Bürgermeister Thomas Kerkhoff (von links), Gleichstellungsbeauftragte Astrid Schupp, Stefan Friederich (Nähkasten) und Kerstin Schöttler (Grüne) stellen die Plakataktion gegen häusliche Gewalt vor. Foto: Herbert Sekulla

„Häusliche Gewalt kommt überall vor. Sowohl in großen Wohnblöcken, als auch in Villenvierteln. Es gibt da keine Ausnahmen. Sie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem“, sagte Astrid Schupp, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bocholt. Die Kreispolizei hat im vergangen Jahr 615 Vorgänge von häuslicher Gewalt im Kreis Borken registriert. 160 Anzeigen alleine aus Bocholt. „Nicht alle Gewaltausbrüche werden zur Anzeige gebracht. Die Dunkelziffer ist entsprechend hoch“, sagte Schupp.

Gestern wurden die Plakate an drei Orten vorgestellt, am Nähkasten, an der Wilhelm Busch Apotheke und an der Diepenbrockschule. Die Plakate sind überall im Einzelhandel und öffentlichen Einrichtungen sowie bei Ärzten, Sportvereinen und in den Fachbereichen der Stadtverwaltung zu finden. Darüber hinaus können sich auch Privatpersonen an dieser Kampagne beteiligen.

Auf den Plakaten finden sich die Rufnummern, unter denen sich die Opfer Hilfe holen können. Das Gewalttelefon für Frauen, 0800-0116016, bietet die Hilfe in 15 Sprachen an. Für Kinder und Jugendliche ist es die Nummer 116111, Elternhilfe gibt es unter 0800-1110550 Weitere Hilfsnummern: Frauenhaus: 02871/40194, SKM Männerberatung: 02871/8891, SKF: 02871/251820.

 häuslicher Gewalt haben ein Gesicht, auch in unserer Stadt