Zunehmend drängt das Thema der Online und Medienabhängigkeit in das öffentliche Bewusstsein.
Gerade junge Menschen am Beginn des Erwachsenenalters, die Tage und Wochen durchspielen, darüber Schule, Ausbildung und Beruf gefährden und alle nicht vernetzen Sozialkontakte „Person um Person“ verlieren oder vielleicht schon verloren haben, sind betroffen.

Wenn auch Sie bei sich oder bei einem Angehörigen feststellen, dass

  • der Internetgebrauch zunehmend unkontrolliert,
  • oft stundenlang
  • bei regelmäßiger Erhöhung der Spielzeit stattfindet.
  • Wenn Schule, Beruf oder soziale Kontakte zunehmend darüber vernachlässigt werden,
  • wenn Onlineaktivitäten einen immer breiteren Raum im Leben einnehmen und
  • Reduzierungsversuche gescheitert sind, bzw. wenn Entzugserscheinungen wie Unruhe oder Gereiztheit  bei Internetabstinenz auftreten,

dann spricht viel für eine problematische Internetnutzung. Eine Behandlungsbedürftigkeit sehen wir, wenn der Medienkonsum innere und äussere Entwicklungsaufgaben verhindert und Folgeprobleme auslöst.

morgenroete

Im Gegensatz zur Glücksspielsucht sind Internet- und Computerabhängigkeit bislang noch nicht offiziell als psychische Erkrankung anerkannt.  Vielmehr gelten sie als Symptom oder eine Begleiterscheinung anderer, bereits bestehender psychischer Erkrankungen (wie z.B. einer Depression). Infolgedessen kommen aktuell ambulante oder stationäre Entwöhnungstherapien nur bei Vorliegen weiterer Abhängigkeits- oder psychischen Erkrankungen in Betracht.

Wann zum SKM?

Wenn auch Sie feststellen, dass der Online und Medienkonsum Ihnen nicht mehr gut tut, ist der SKM die richtige Adresse für Sie.
Wir bieten eine unverbindliche Beratung an. In unseren Beratungsstellen stehen Sie mit Ihren Fragen, Gedanken und Problemen im Mittelpunkt. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen.  Alle Gespräche sind vertraulich, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Die Angebote sind kostenlos.
Im Rahmen eines Erstgespräches können Sie Ihre Situation schildern, wir beraten Sie unverbindlich über Ihre Möglichkeiten und klären mit Ihnen, welche Schritte bei der Bewältigung des Problems gegangen werden können. Wenn es Ihr Wunsch ist, können Angehörige in die Beratung einbezogen werden.
Sie haben in Gruppensitzungen die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen mit ähnlichen Problemen auszutauschen. Dabei erhalten Sie Informations- und Entscheidungshilfen für weitere Behandlungswege.

Selbsttest

Therapiekonzept

Tätigkeitsbericht Glückspielsucht- und Medienabhängigkeit
Ihre Kontaktadresse

SKM Bocholt
Friesenstraße 5
46395 Bocholt

Ansprechpartner:

Frau Wiesner, Diplom Sozialarbeiterin, Kunsttherapeutin, anerk. Suchttherapeutin
Frau Schäfer, Diplom Psychologin, Verhaltenstherapie
Frau Rehms Teamassistentin

Telefon 02871 8891

skm.bocholt@t-online.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag 8.30 Uhr – 12.30 Uhr und 14.00 Uhr – 17.00 Uhr

Freitag 8.30 Uhr – 12.30 Uhr