Herzlich Willkommen beim SKM Bocholt

Corona-Pandemie und die Auswirkungen auf die Beratungs- und Suchthilfeangebote des SKM Bocholt

Der Umgang mit dem Corona Virus stellt auch den SKM Bocholt vor neue Herausforderungen. Auf Basis der Anordnungen mit dem Ziel der Verringerung der Verbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus und dem Ziel der Aufrechterhaltung existentieller Hilfeleistungen bemühen wir uns, die bestmögliche Versorgung der hilfesuchenden und schutzbedürftigen Menschen sicherzustellen und gleichzeitig zu verhindern, dass sich Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeitende einem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen.

Wir bitten alle Klienten nur noch mit einer medizinischen Maske, besser noch FFP2-Maske in unsere Beratungsstelle zu kommen und sich beim Eintreten in die Geschäftsstelle die Hände zu desinfizieren.

Um Kontakte in den Räumen des SKM möglichst zu minimieren,  richten Sie sich bitte darauf ein, möglichst pünktlich zu kommen. Sollte im Einzelfall eine Wartezeit nicht zu vermeiden sein, haben wir eine Wartezone eingerichtet, die die Umsetzung der Abstandsregeln ermöglicht.

Beratungszeiten:
Montag bis Donnerstag 8.30 Uhr – 12.30 Uhr und 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Freitag 8.30 Uhr – 12.30 Uhr

Für den Bereich der existenzsichernden Hilfen, dazu gehört insbesondere das Kontakt-Café, gilt, dass weiterhin der Spritzentausch, das Wäsche waschen und Duschen möglich ist. Zur Reduzierung des Infektionsrisikos bitten wir, wenn möglich um vorherige telefonische Absprache.

Wir bemühen uns nach Kräften, unser Beratungs- und Hilfeangebot möglichst umfassend unter den Vorzeichen der Pandemieregelungen aufrecht zu erhalten. Sie können sich auch weiterhin an uns wenden.

Der SKM, Katholischer Verein für soziale Dienste e.V., setzt sich mit seinen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern für Menschen in Notlagen, die Rat und Hilfe suchen, ein. Dies tut er unabhängig von Religion, Nationalität, Geschlecht oder Stand des Hilfesuchenden.

Wir sind ein selbständiger und eingetragener Verein unter dem Dach der Caritas in Münster sowie Mitglied des SKM Bundesverbandes und handeln auf der Basis des christlichen Selbstverständnisses, ansonsten unabhängig und parteipolitisch nicht gebunden.

Blumenfeld

Keimzelle der Sozialen Arbeit des SKM in Bocholt war ein Beratungsangebot für Familien und Menschen in schwierigen Lebenslagen, aber schon seit über 25 Jahren haben wir mit der Sucht- und Drogenberatung weitere Standbeine hinzugewonnen. Je nach Einzelfall bieten wir im Rahmen dieser Angebote ambulante oder vermitteln in stationäre Entwöhnungstherapien.

Neben den Sucht- und Drogenberatung bildet mittlerweile das Ambulant betreute Wohnen für abhängigkeits- und seelisch erkrankte Menschen einen weiteren wichtigen Pfeiler unserer Arbeit.

Von Beginn haben wir immer wieder auf die besonderen Lebenslagen von  Jungen und Männern abgestimmte Angebote entwickelt. Die seit ca. 10 Jahren stattfindenden Bocholter Männertage erfreuen sich überregionaler Aufmerksamkeit. In dieser Tradition und mit Unterstützung des Diozesan-Caritasverbandes und des SKM Bundesverbandes konnten wir ab Januar 2017 Jungen- und Männerarbeit, auch im Sinne einer Krisen- und Gewaltberatung für Jungen und Männer, in unser ständiges Angebot mit aufnehmen.

Seit über 20 Jahren kümmern wir uns im Rahmen unserer Präventionsarbeit im Projekt Kolibri um Kinder und Heranwachsende aus Familien abhängiger Eltern. Uns freut sehr, dass dieses Projekt in Bocholt viele Freunde und Unterstützer, so z.B. den Lions Club Westfalia,  gefunden hat.

Auch Sie können unsere Arbeit unterstützen: ehrenamtlich, durch Spenden oder als Mitglied.
Für weitere Informationen, Rückmeldungen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt per Telefon 02871 8891 oder E-Mail zu uns auf.

Tätigkeitsbericht 2019 des SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste e.V. (pdf Download)

Tätigkeitsbericht 2020

Ich möchte Sie einladen, sich auf den folgenden Seiten des Tätigkeitsberichtes 2020 in die detaillierten Berichte der einzelnen Fachdienste einzulesen.

Berthold Tenhonsel

Tätigkeitsbericht SKM-Bocholt 2020 (2,7 MByte pdf)

Lions-Club spendet an „Kolibri“ – 2222 Euro bekommt die Beratungsstelle des SKM, die Kinder suchtkranker Eltern betreut.

BBV vom 18.06.2021
Wir danken dem BBV, dass wir den Bericht hier übernehmen dürfen.

Berthold Tenhonsel (v. li.) nimmt den symbolischen Spendenscheck von Annette Hünting, Katja Bielefeld und Petra Gerards entgegen. Foto: Lions Club

Berthold Tenhonsel (v. li.) nimmt den symbolischen Spendenscheck von Annette Hünting, Katja Bielefeld und Petra Gerards entgegen. Foto: Lions Club

Bocholt (har) Eine Spende in Höhe von 2222 Euro hat der Lions Club Bocholt-Westfalia an die SKM-Beratungsstelle „Kolibri“ überreicht, die sich um Kinder suchtkranker Eltern kümmert. Eigentlich hatte der Lions Club im März 2020 einen Filmabend für einen guten Zweck veranstalten wollen. Wegen der Corona-Pandemie musste der Termin zwar abgesagt werden, trotzdem kamen 2222 Euro zusammen, weil unter anderem die Ticket-Käufer auf eine Rückzahlung verzichteten. Den Spendenscheck überreichte Petra Gerards, Pastpräsidentin des Lions Clubs, an Berthold Tenhonsel, Geschäftsführer des SKM (Katholischer Verein für soziale Dienste Bocholt). Tenhonsel habe sich sehr über die Spende gefreut, weil durch die Corona-Pandemie regelmäßige Spenden weggefallen seien, berichtet der Lions Club. Wegen der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen könne „Kolibri“ nun auch wieder Aktionen für die Kinder und Jugendlichen anbieten. Als Nächstes stehe ein Besuch im Phantasialand an.

Häusliche Gewalt gibt es überall – auch in Bocholt

BBV, Herbert Sekulla vom 08.05.2021
Wir danken dem BBV und Herbert Sekulla, dass wir den Bericht und Foto hier übernehmen dürfen.

Die Stadtverwaltung hat die Kampagne „Opfer häuslicher Gewalt haben ein Gesicht, auch in unserer Stadt!“ gestartet

Bocholt – Häusliche Gewalt ist bundesweit immer schon ein Thema gewesen. Auch Bocholt macht da keine Ausnahme. Gerade durch die Pandemie hat sie eher noch zugenommen. Die Technische Universität München hat dieses Problem in einer Studie untersucht.

„Rund drei Prozent der Frauen wurden in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt, 3,6 Prozent wurden von ihrem Partner vergewaltigt, in 6,5 Prozent der Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft“, so die Aussage der Studie. Deshalb hat die Stadtverwaltung eine Kampagne gegen häusliche Gewalt gestartet. Unter der Überschrift: „Opfer häuslicher Gewalt haben ein Gesicht, auch in unserer Stadt!“ machen Plakate und Posts in den Sozialen Medien ab diesem Wochenende auf das Problem aufmerksam und weisen auf Hilfsangebote für Betroffene hin, um Gewalt im häuslichen Umfeld in Bocholt zu bekämpfen.

Bürgermeister Thomas Kerkhoff (von links), Gleichstellungsbeauftragte Astrid Schupp, Stefan Friederich (Nähkasten) und Kerstin Schöttler (Grüne) stellen die Plakataktion gegen häusliche Gewalt vor.

Bürgermeister Thomas Kerkhoff (von links), Gleichstellungsbeauftragte Astrid Schupp, Stefan Friederich (Nähkasten) und Kerstin Schöttler (Grüne) stellen die Plakataktion gegen häusliche Gewalt vor. Foto: Herbert Sekulla

„Häusliche Gewalt kommt überall vor. Sowohl in großen Wohnblöcken, als auch in Villenvierteln. Es gibt da keine Ausnahmen. Sie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem“, sagte Astrid Schupp, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bocholt. Die Kreispolizei hat im vergangen Jahr 615 Vorgänge von häuslicher Gewalt im Kreis Borken registriert. 160 Anzeigen alleine aus Bocholt. „Nicht alle Gewaltausbrüche werden zur Anzeige gebracht. Die Dunkelziffer ist entsprechend hoch“, sagte Schupp.

Gestern wurden die Plakate an drei Orten vorgestellt, am Nähkasten, an der Wilhelm Busch Apotheke und an der Diepenbrockschule. Die Plakate sind überall im Einzelhandel und öffentlichen Einrichtungen sowie bei Ärzten, Sportvereinen und in den Fachbereichen der Stadtverwaltung zu finden. Darüber hinaus können sich auch Privatpersonen an dieser Kampagne beteiligen.

Auf den Plakaten finden sich die Rufnummern, unter denen sich die Opfer Hilfe holen können. Das Gewalttelefon für Frauen, 0800-0116016, bietet die Hilfe in 15 Sprachen an. Für Kinder und Jugendliche ist es die Nummer 116111, Elternhilfe gibt es unter 0800-1110550 Weitere Hilfsnummern: Frauenhaus: 02871/40194, SKM Männerberatung: 02871/8891, SKF: 02871/251820.

 häuslicher Gewalt haben ein Gesicht, auch in unserer Stadt